Hochbegabte im Interview - Schlaue lachen anders

Wo man viele begabte Gef

Interesse an tiefgreifenden philosophischen und psychologischen Fragen starke Selbstzweifel und Selbstkritik hohes Wertebewusstsein Die weibliche Hochbegabung Hochbegabte sprechen von ihrer Hochbegabung als Segen und Fluch zugleich. Hochbegabung fühlt sich nicht selten als eine Andersartigkeit an. Als eine solche Doppelbelastung kann auch die weibliche Hochbegabung verstanden werden. Es werden deutlich weniger Mädchen als Jungen als hochbegabt identifiziert und entsprechend weit weniger von Familie und Schule gefördert. Mädchen fallen in Kindergarten und Schule seltener durch Verhaltensauffälligkeiten auf, da besonders Mädchen akzeptiert werden wollen und sich oft den Leistungen und Interessen der Mitschülerinnen anpassen. Zudem haben Mädchen eine höhere Entwicklungsgeschwindigkeit als Jungen, was sie bis zur Pubertät dadurch noch deutlicher unterfordert. Dies zeigt sich an den stärkeren Klagen der Mädchen über Langeweile, Lustlosigkeit und psychosomatische Beschwerden. Die Auswertung biographischer Erinnerungen von Katharina Fietzedie sich mit der weiblichen Hochbegabung befasst, hat ergeben, dass hochbegabten Frauen in ihrer Kindheit in zweifacher Weise an Feedback fehlte: in der Wertschätzung ihrer Leistungen und der Wertschätzung ihrer Person. Für alle Kinder, ob Mädchen oder Jungen, gilt: Um sich selber richtig einschätzen zu können und eine begabungsgerechte Identität zu entwickeln, müssen Kinder gespiegelt werden.

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Grundlegend sind nicht nur die Fähigkeiten, sondern auch die Persönlichkeit, sagt die Psychologin Franzis Preckel. Oder an nerdige Physiker wie die Figur des Dr. Doch Hochbegabung hat viele Gesichter: Auch jemand, der im Sport- oder Musikbereich Spitzenleistungen vollbringt, kann hochbegabt sein. Die Psychologin leitet den Lehrstuhl für Hochbegabtenforschung und -förderung an der Universität Trier. Franzis Preckel: Das ist nur eine mögliche Sichtweise. Aktuell wird Hochbegabung zumeist vielfältiger konzipiert.

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Drucken Vom heutigen Donnerstag an organisiert der Hochbegabten-Verein Mensa seine erste internationale Konferenz: Hochbegabte aus 20 Nationen treffen sich in Köln zur intelligenten Unterhaltung. Mensa-Mitglied und Psychologin Karin Joder, die einen IQ von über hat, diagnostiziert all the rage ihrer Praxis Hochbegabung und coacht Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Hier erklärt sie, wie die schlauesten zwei Prozent der Bevölkerung ticken und warum Hochbegabte mehr unter sich sind. Detailansicht öffnen Mensa-Mitglied Karin Joder: Die Jährige Psychologin arbeitet mit anderen Hochbegabten. Foto: Foto: oH sueddeutsche. Karin Joder: Nein, das wusste ich als Kind noch nicht. Ich habe mich zwar in der Schule oft gelangweilt und gespürt, dass ich irgendwie anders war.

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