Man muss Zeit haben wenn man gute Entscheidungen treffen will

Treffen Sie Sha

Hände schütteln, Türen aufhalten, einer Dame in die Jacke helfen: Was vor der Pandemie als gute Manieren galt, birgt heute Infektionsgefahr. Früher ziemte es sich auch nicht, seine Mitmenschen zu sehr über ihr Privatleben auszuquetschen. Jetzt müssen wir manchmal genauer wissen, was unsere Freunde in den letzten zwei Wochen gemacht haben, um Risiken einzuschätzen. Oder sagt einer Freundin, dass man sie nicht treffen will, weil sie viel feiern geht? Expertinnen für Etikette und Kommunikation erklären, wie wir heikle soziale Situationen in Corona-Zeiten meistern. Damit sich diese Frage nicht nach einem Verhör anfühlt, ist es wichtig zu erklären, warum man sie stellt.

Das ist los

Ich brauche mein Auto, auch wenn ich keine Taxischichten mehr mache. Vor allem für einen meiner Söhne. Er ist Autist, er braucht Routinen. Eine davon ist, dass wir mit ihm eine Tour fahren, exakt die gleiche Strecke jeden einzelnen Tag, Tage im Jahr. Wenn wir diese Routine brechen, bekommt er im schlimmsten Fall einen condense. Aber es ist mehr ein Reflex, ein Ausrasten, das Autisten wie er nicht kontrollieren können. Während des ersten Lockdowns im April hatten die Menschen deutlich mehr Angst als jetzt. Aber sie waren auch verantwortungsbewusster. Der erste Lockdown war zeitlich begrenzt.

Ein Gipfel und andere Probleme

Opa Helmut sitzt in seinem Lieblingssessel, trägt Weihnachtsmütze, seinen Bart hat er länger wachsen lassen — um den Enkeln im Videoanruf eine Freude zu machen. In der Küche brutzeln die Bratwürstchen, die der vegetarische Schwiegersohn seit Jahren von der Festtagstafel verbannt hat. Dieses Jahr muss Helmut nicht einmal darüber diskutieren. Morgen trifft er sich diesfalls mit den Kindern zu einem ausgiebigen Spaziergang, mit Glühwein und Christstollen auf die Hand.

Übersicht:

Harald Lesch ist Professor für Astrophysik angeschaltet der Ludwig-Maximilians-Universität München. Am Donnerstag, Dezember, erklärt er in seinem Vhs-Vortrag Wir irren uns empor, wie er Allgemeinheit Rolle der Wissenschaft für den Klimaschutz sieht.

Auf welche Höflichkeitsgesten müssen wir momentan verzichten?

Der Tumor war klein, doch die Folgen waren tragisch: Aus dem tüchtigen Mann war ein chronischer Zögerer geworden. Er hing stundenlang am Autoradio, weil er sich nicht für einen Sender können konnte. Er konnte kein Wort schreiben, wenn ein schwarzer und ein blauer Stift zur Wahl standen. Elliot battle alltagsuntauglich geworden. Denken konnte er mehr bestens, sein Intelligenzquotient war unverändert. Nur sich entscheiden, das konnte er durchgebraten mehr. Entscheidungen — wie viele davon treffen wir jeden Tag? Manchmal scheint das Leben ein endloses Herumirren all the rage einem Wald von Möglichkeiten zu sein.

Kommentar

1038103910401041104210431044