Witwen bleiben in unserer Gesellschaft unscheinbar – dabei könnten wir viel von ihnen lernen

Alleinstehende Frauen suchen Gesellschaft Kräftiger

Freie Radikale - die Ideenkolumne Ist es radikal, alle Care-Arbeit selbst zu erledigen? Viele Frauen können nur deshalb Karriere machen, weil sie Haushalt und Fürsorge auslagern — an weniger privilegierte Frauen. Gleichberechtigung erreicht man so nicht. Was könnte ein Umdenken bewirken? Zur unbezahlten Arbeit, die im Gegensatz zur Erwerbsarbeit auch als Care-Arbeit oder reproduktive Arbeit bezeichnet wird, zählen Tätigkeiten wie Putzen, Einkaufen, Rasenmähen, das Sich-Kümmern um Kinder oder die Pflege von Familienmitgliedern. Menschen organisieren unterschiedlich, wer wieviel von der unbezahlten Care-Arbeit übernimmt, und zusätzlich weicht stark voneinander ab, wieviel dieser Arbeit für eine Person überhaupt anfällt.

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Read the English version of this article here Keine hundert Meter entfernt von der Redaktion von ZEIT ONLINE gibt es seit einigen Wochen eine Flüchtlingsunterkunft. Wir haben dort gefragt, ob sich jemand mit uns über Männer und Frauen und ihr Verhältnis zueinander unterhalten möchte. Vier Männer haben sofort zugesagt.

Es ist verdammt schwer in Würde zu altern wenn man keinen Mann hat

Drucken Teilen Seit vierzehn Monaten bin ich Witwe. Erst seither sehe ich sonstige Frauen, die es auch sind. Ich sehe ihre Autonomie. Ich sehe ihre Trauer.

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