HIV-PrEP und Schutz durch Therapie: Zwei Seiten desselben Bettes

Dating mit Trampling

Experten befürchten eine zweite HIV-Welle. Tony ist 43 Jahre alt. Wir sitzen auf seinem Sofa in seiner Drei-Zimmer-Wohnung im Osten von London. Auf seinem Smartphone hat er die Dating-App Grindr geöffnet. Auf dem Display kann er sehen, in welcher Entfernung andere schwule Männer angemeldet sind. Er sieht auf ihren Profilen ein Foto. Es geht hier um Dating und darum, sich zum Sex zu verabreden.

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Und die Frage, ob man keine anderen Geschlechtskrankheiten habe? Das hat sich jetzt zum Glück geändert. Jason: Es ist unangenehm, vom HIV-Stigma zu hören. Leider sieht das so aus, als würde ich mich schämen, wenn jemand mich für HIV-positiv hielte. Aber es ist wichtig, damit sie eine Beziehung wenig mir aufbauen und mir glauben, was ich ihnen dann erzähle. Und ich erkläre ihnen auch, dass Menschen mit HIV ein erfülltes, langes Leben wohnen können. Bei der PrEP, der Prä-Expositions-Prophylaxe, nehmen HIV-Negative ein Prophylaxemedikament ein. Es verhindert, dass sich PrEP-User anstecken, wenn sie HIV ausgesetzt sind. Wenn ich das jemandem erkläre, sollte mein eigener HIV-Status eigentlich keine Rolle spielen.

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Wie ist es, sich als HIV-positiver Mann zu outen, wenn noch immer weitherum Ignoranz und Vorurteile gegenüber HIV-positiven Menschen vorherrschen? Aus dem Blog eines heterosexuellen Mannes, der seit fünf Jahren mit dem Virus lebt. Alle nickten mit. Ich starrte sie ungläubig an. Schweissperlen bildeten sich auf meiner Stirn. Ich verkrampfte mich, bekam zittrige Hände. Sie aufklären? Von der Nachweisgrenze erzählen?

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